Geschichte

Vereingründung an einem Sonntag…
Obernburg, 17. April 1888: Im Benezfiziatenhaus saß Benefiziat Ludwig Benkert an seinem Schreibtisch und berichtete an den Stadtmagistrat Obernburg: „„Sonntag dem 15. April wurde dahier der Obstbauverein Obernburg gegründet. Zum Vorstand desselben gewählt wurde Ludwig Benkert, Beneficiat in Obernburg, zum Secretaer Herr Büchold, Kaufmann dahier, zum Cassier Herr Nirschel, Aufschläger dahier. Die Statuten des Obstbauvereins Obernburg werden vorgelegt, sobald dieselben fertig gestellt sind.“ Am 18. April schrieb der Stadtmagistrat Obernburg an das königliche Bezirksamt Obernburg: „Nach einer am 17. des Monats von der Vorstandschaft erstatteten Anzeige hat sich am 15. April dahier der Obstbauverein Obernburg constituiert. Gemäß Ziff. 28 der Vollzugsvorschriften zum Vereinsgesetze machen wir Mittheilung. Gehorsam! Müller“. Im Vereinsregister der Stadt Obernburg steht: „Angezeigt 17.4.1888.“ Das ist das offizielle Gründungsdatum. Am 25. August 1882 war für den Bezirk der Obstbauverein Obernburg gegründet worden, dessen Statuten am 27. Mai 1888 revidiert wurden. Dieser war ein Zweigverein des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Obernburg. Der Gründung des Obernburger Ortsvereins war eine Versammlung vorausgegangen. Die Gründung des Obstbauvereins auf Bezirksebene und die des Obernburger Ortsvereins waren die logische Folgerung der von der bayerischen Staatsregierung geförderten und geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen der Landwirtschaft am bayerischen Untermain. Der Weinbau war unrentabel geworden. Immer wieder forderten die königlichen Landrichter die Bauern auf, eine sinnvolle gewerbsmäßige Obstbaumzucht zu einer einträglichen Einnahmequelle zu machen. Bereits 1829 wurde den Gemeinden aufgetragen, die abgegangenen Obstbäume entlang der Straßen seien durch „wächsische und geeignete“ zu ersetzen. Darauf hin berichtete der städtische „Sachversteher“ Franz Lux an das Landgericht, von 1827 bis 1829 seien 32 Apfel-, 23 Birn- und 18 Nussbäume gesetzt worden und vom 1.10.29 bis 1830 79 Apfel-, 20 Birn- und 29 Nussbäume.

Der risikoreiche Weinbau, der durch strenge Fröste und Rebkrankheiten nahezu zum Erliegen gekommen war, wurde durch den erfolgversprechenden Obstbau ersetzt.

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Die ersten Jahrzehnte der Vereinsgeschichte werden wohl immer im Dunkeln bleiben. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde die um die Jahrhundertwende übliche Obstbauförderung wieder aufgenommen. So kam es, dass erst Anfang des Jahres 1926 der Obstbauverein anlässlich einer Versammlung im Gasthaus zum Löwen erneut gegründet wurde, besser gesagt, er war wieder aktiviert worden. Zum Vorstand wurde Alois Deckelmann gewählt, Kassier war Heinrich Schollmayer. Erste Versuche mit Schädlingsbekämpfungsmitteln ermutigten den Vorstand, eine Motorspritze zu kaufen, die von Jakob Reis bedient wurde. Sie hatte 1600 Mark gekostet. Durch die Krankheit und den frühen Tod Deckelmanns im Jahre 1928 erlitt die Vereinsarbeit einen schweren Rückschlag. 1929 wurden Friedrich Schürger zum 1. und Franz Link zum 2. Vorsitzenden gewählt. Damit lebte der Verein wieder auf. Im Frühjahr 1930 wurde eine Spritzkolonne gebildet, die erstmals tausend Bäume mit einer Vor- und Nachblütenspritzung versah.

Das erste Protokollbuch das erhalten ist, wurde am 24. Dezember 1933 von Franz Link begonnen. Josef Seitzer hielt seine ersten gut besuchten Obstbaumkurse ab. Hatte man im 19. Jahrhundert noch Mittel empfohlen, die an die eines giftfreien Obstbaues unserer Tage erinnern, so darf man heute sagen, dass der in den zwanziger Jahren zunächst zaghaft begonnene Einsatz von Spritzmitteln in den dreißiger Jahren verstärkt wurde um „mehr und besseres Obst“ zu erzeugen. Die Schädlingsbekämpfung wurde das vorrangige Thema der Vereinsarbeit. Hervorgehoben wurde die Sommerdüngung, „durch welche wir unsere Obstbäume zwingen können, uns regelmäßige Ernten zu bringen“, planmäßiges Umpfropfen, „um den Obstbedarf des Deutschen Volkes zu sichern, und somit der gesamten deutschen Wirtschaft, Volk und Vaterland zu dienen“. Das waren staatspolitisch verordnete Forderungen, die der Verein zu erfüllen hatte.

Am 8. Februar 1936 trat Franz Link als Vorsitzender zurück. Er hatte 1933 die Wahl nur schweren Herzens und aufgrund vielseitigen Zuredens angenommen. Viele dachten damals, unter seiner Leitung könne sich der Verein aus der Politik heraushalten. Aber wie das in einem Verein so ist, Franz Link fühlte sich schließlich allein gelassen und warf das Handtuch. Seine für den Obstbau fruchtbare Zusammenarbeit mit Josef Seitzer musste schließlich wegen seiner konservativ christlichen Einstellung aufhören, denn die Tagespolitik wurde durch ein anderes Denken bestimmt. In dieser Zeit übernahm die Stadt auch wieder das an Heinrich Schollmayer verpachtete Obstgut in der Grundtanne und übertrug es dem Gemeindebaumwart Anton Bischof.

Nach dem Rücktritt von Franz Link musste Josef Seitzer im Auftrag des Bürgermeisters den Verein weiterführen. Erst am 6. Februar 1938 gelang es, unter dem Vorsitz des 2. Bürgermeister Karl Helm, den Darlehenskassenrechner Josef Reis als Nachfolger für das Amt des 1. Vorsitzenden zu gewinnen. Im Januar 1939 war eine Änderung der Vereinssatzungen befohlen worden. Von nun an konnten nur noch „unbescholtene Personen arischer Abstammung“ Mitglieder werden. Der Verein wurde dem „Reichsnährstand“ unterstellt.

Die Bezirksabgabestelle für Obst, kurz Bast genannt, für die Bezirke Alzenau, Aschaffenburg, Obernburg und Miltenberg wurde in Obernburg eingerichtet. Als Träger wurde mit der Durchführung der Darlehenskassenverein unter der Leitung von Josef Reis bestimmt.

Der Kriegsbeginn, wie überhaupt das politische Tagesgeschehen, wird in den Vereinsunterlagen so gut wie nicht erwähnt. Nur aus den an den Verein ergangenen Auflagen lässt sich das Geschehen der folgenden Jahre nachvollziehen. Der Ankauf von Spritzen, die Neuanlage von Obstgrundstücken, Probleme mit der Bezirksabgabestelle, die Schaffung von Obstkellern beherrschten die Vereinsarbeit. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 1,50 Mark erhöht. Die Bast hatte im ersten Jahr ihres Bestehens einen Umsatz von 4,5 Millionen Mark – das war ein Drittel des Obstumsatzes von ganz Bayern und mit eine Leistung von Josef Seitzer.

Im März 1942 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt: 1. Vorsitzender Johann Englert, 2. Edmund Klein, Schriftführer Fritz Schuck, Kassier Leo Vad, Beisitzer Josef Elbert, Leopold Fischer, Konrad Saul, Franz Link.

Zur Ausweitung des Gemüseanbaus wurde am 8. April 1942 erstmals ein praktischer Gartenkurs durchgeführt, an dem 80 Frauen und Männer teilnahmen. Im Mai 1942 waren durch den aus 107 Frauen und Mädchen bestehenden Ortsarbeitsring 652 Arbeitsstunden abgeleistet worden. Mit ihrer und der Vereinsmitglieder Hilfe pflanzte die Stadt in der Rüdhölle auf 35.000 qm Bohnen an. 198 Zentner konnten geerntet und für 16.000 Mark verkauft werden. Im Juli wurde der verstärkte Anbau von schnelltragendem Beerenobst gefordert, um die Versorgung der OVGO sicherzustellen.

Kriegsgefangene Franzosen bauten den Mittleren Höhenweg, der deshalb inoffiziell „Franzosenweg“ genannt wurde. Der Brückenberg sollte nach dem Vorbild der Eisenbacher Hardt flurbereinigt werden.

In der Vereinsversammlung am 10. Januar 1943 wurde die Jahresparole verkündet: „Ertragssteigerung auf jedem landwirtschaftlichen Sektor. Genau wie an den Fronten, muss auch in diesem entscheidenden Jahr, das Letzte von der Heimatfront gefordert werden, so auch im Obst- und Gartenbau!“ 1942 hatten 675 Frauen 106.000 Arbeitsstunden für den Obst- und Gemüseanbau aufgebracht.

Am 11. April 1943 wurde der Kreisobstbauverband gegründet, um die Arbeit „im Interesse der Ernährungssicherung viel wirksamer als bisher gestalten zu können“. In der Generalversammlung am 18. April sprach Vorstand Englert über „die tatkräftige Mithilfe der Mitglieder in der Erzeugungsschlacht“. Der Vereinsbeitrag wurde auf vier Mark erhöht. Die Mitgliederzahl war um 60 Prozent angestiegen, denn über den Verein war es leichter, an Samen, Torf, Dünger und Spritzmittel heranzukommen. 80 Prozent des Ertrages mussten abgeliefert werden, 20 Prozent waren für den Eigenbedarf. Da die „Auslands-Arbeiter“ sich immer mehr heimisch fühlten, wurde ein „Flurschutz“ gefordert, um den überhandnehmenden Diebstählen besser Einhalt bieten zu können.

Die erste Versammlung nach Kriegsende war von 2. Bürgermeister Franz Link für den 23. Dezember 1945 im Gasthaus zum Hirschen einberufen worden. Hinsichtlich der staatlichen Aufforderungen Obst und Gemüse zu produzieren und der Bekanntgabe von Anbauplänen schien es zunächst so weiter zu gehen, wie es bis Kriegsende war. Neu waren der Schwarzhandel und das geringe Interesse der Mitglieder, die staatlichen Auflagen zu erfüllen.

In der Generalversammlung am 10. März 1946 wurde unter dem Vorsitz von Bürgermeister Willy Nees ein neuer Vorstand gewählt. 1. Vorsitzender Heinrich Hohm, 2. Johann Englert, Schriftführer Fritz Schuck, Kassier Leo Vad, Beisitzer Franz Link, Eugen Klimmer, Karl Ripperger und Anton Bischof. Fachberater Pfannschmidt sagte: „In Anbetracht der Notlage, in der wir uns befinden, muss aber auch jedes Gemüseblatt, jeder Apfel gerettet werden“. Mit einer zusätzlichen Nacht-Flurschutzwache hoffte man, die überhand nehmenden Diebstähle eindämmen zu können. Aus Angst, bestohlen zu werden, wurde viel unreifes Obst geerntet.

In der Generalversammlung am 22. Februar 1948 wurde die bisherige Vorstandschaft bestätigt. Als Schriftführer fungierte der neugewählte Baumwart Eduard Geißler.

Am 20. Juni 1948 erfolgte endlich die von vielen herbeigesehnte Währungsreform. Mit dem danach einsetzenden Import ausländischen Obstes begann ein neuer Abschnitt für den kommenden heimischen Obstbau. Am 8. Juli 1948 war Heinrich Hohm als Vorstand zurückgetreten. Bis zur Neuwahl am 6. Februar1949 führte Johann Englert die Geschäfte. Das Amt des Kassiers und Schriftführers hatte Hermann Ziegler übernommen.

In der Generalversammlung am 6. Februar 1949 wurde Ludwig Baumann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Für das Schriftführeramt konnte sich kein Mitglied erwärmen. Schließlich übernahm Ludwig Baumann auch dieses Amt. Seine in den folgenden Jahren geschriebenen Protokolle sind sehr ausführlich und geben einen guten Einblick in die Tätigkeiten des Vereins.

In der Folgezeit wurde der Konkurrenzkampf mit dem ausländischen Obst zum Hauptproblem. Mit einer verstärkten Schädlingsbekämpfung versuchte man, schöneres Obst zu produzieren, denn nur dieses war gefragt, gleich wie es schmeckte.

Dem in Aschaffenburg neu gegründeten Zweckverband der Landkreise Aschaffenburg, Alzenau, Miltenberg und Obernburg trat der Verein nicht bei. Die Auflösung der Bast stand bevor und man war überzeugt, dass das von dieser erwirtschaftete Vermögen den Main hinunter schwimmen würde.

Vom 30. Oktober bis 6. November 1949 war in der Stadthalle die Kreisobstausstellung, die vom Verein mit erstklassigem Tafelobst beschickt worden war. So schön das Obst auch war, so schwer war es auch zu verkaufen. Nur durch die geschäftlichen Verbindungen von Ludwig Baumann war es möglich gewesen, das Obst zu einem annehmbaren Preis abzusetzen.

Im November 1949 legte Kassier Hermann Ziegler sein Amt nieder. Der Verein war durch die Währungsreform ins Minus geraten. Wegen 1.382,40 Mark kam es zu unschönen Auseinandersetzungen mit gegenseitigen Schuldzuweisungen, die schließlich dazu führten, dass Ludwig Baumann gleichzeitig Vorstand, Schriftführer, Kassier und Lagerverwalter war. Dieser Zustand blieb sechs Jahre hindurch erhalten, dank des in jeder Generalversammlung von 2. Bürgermeister Karl Reis geübten guten Zuredens. Auch die Beiratsmitglieder waren nur unter der Bedingung bereit, ihr Amt weiter auszuüben, wenn auch Ludwig Baumann seine bisherigen Ämter behalten würde.

Am 14. und 15. Mai 1950 wurde erstmals nach dem 2. Weltkrieg das Apfelblütenfest in größerem Rahmen gefeiert. Beim Festzug am Sonntag beklatschten die Besucher die zwei Wagen des Obstbauvereins. Der erste dokumentierte die Schädlingsbekämfpung: „Mehr Obst und schöneres Obst durch intensive Schädlingsbekämpfung. Jedoch müssen die nützlichen Vögel und Bienen auch mitwirken.“ So stand es auf dem Spruchband. Der zweite verkörperte den Obstbau. Ein hochaufgebauter Symbolapfel von einem halben Meter Durchmesser war von acht weißgekleideten Mädchen umgeben, die in ihren Händen rotbackige, saftige Brettacher Äpfel hielten.

1951 erfolgten Lehrfahrten nach Italien und in die Schweiz, der gemeinsame Einkauf von Spritz- und Düngemittel bestimmten die Vereinsarbeit.

1952 war Fachberater Otto Pfannschmidt zum Geschäftsführer des Landesverbandes nach München berufen worden. Die Stadt gedachte ihres großen Sohnes, Johannes Obernburger.

1953: in der Generalversammlung am 1. März im Gasthaus Zum Karpfen begrüßte L. Baumann den neuen Fachberater Laube. In diesem Jahr begann der verstärkte Anbau von Gurken. Die OVGO verarbeitete alle. Wie sarkastisch Baumann als Schriftführer sein konnte, zeigt sein Eintrag über die Obstbau- und Bauernversammlung am 12. Juni 1952 in der Gastwirtschaft Hain: „Nachdem Herr Musterobstbauer Valentin Reis, Lindenstr., hervorragend in der Schädlingsbekämpfung und nicht einmal Mitglied des Obstbauvereins, aus Vorsicht, er könne zu spät zu seinem Sonntagsbraten, oder gar aus Angst, er könne auf dem Weg nach Hause an Erschöpfung erliegen, den Vorstand aufforderte, sich kurz zu fassen, so fasste er sich auch kurz, denn er mußte ohnedies schon um 13 Uhr zu einer Bezirksobstbautagung nach Mönchberg.“

In der Generalversammlung am 11. April 1954 legte Ludwig Baumann nach sechsjähriger Tätigkeit – so lange war vor ihm noch niemand 1. Vorsitzender gewesen – seine Ämter nieder.

Zum 1. Vorsitzenden wurde gewählt Fritz Schürger, zum 2. Konrad Saul. Baumann blieb weiterhin Kassier, Schriftführer und Lagerhalter, denn kein Vereinsmitglied wollte diese Arbeiten übernehmen. Beisitzer wurden Franz Link, Eugen Klimmer, Wilhelm Bischof und Friedel Österlein. Sein letztes Protokoll verfasste Baumann am 19. März 1955. In dieser Versammlung wurde Bernhard Beck zu seinem Nachfolger gewählt. Kassier wurde Gustl Reis, Lagerhalter Karl Speth. Ludwig Baumann starb im November 1962.

Unter Fritz Schürger ging die Arbeit in der bisherigen Form weiter. Im Juli 1954 hatte er zusammen mit Fachberater Laube an einer Lehrfahrt des Bezirksobstbauverbandes nach Italien teilgenommen. Das Jahr 1954 wurde von den Obstbauern als ein Krisenjahr empfunden. Die Konkurrenz des ausländischen Obstes wurde immer stärker. Viele Obstbauern vernachlässigten ihre Bäume. Es begann der Abstieg des unterfränkischen Obstbaus. Die Vereinsarbeit verlagerte sich deshalb mehr auf Pflanzen- und Tierschutz, Landschaftspflege und Blumenschmuck. Durch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Heimat- und Verkehrsverein, durch Vorträge von Rektor Josef Michelbach über die Vergangenheit Obernburgs, verbunden mit Blumenschmuckwettbewerben, verlagerte sich die Vereinsarbeit immer mehr in den Haus-, Gemüse- und Vorgartenbereich. Der Erwerbsobstbau trat völlig in den Hintergrund.

1956 wurden die durch das Dritte Reich veränderten Satzungen neu gefasst. Die Lagerhaltung wurde aufgegeben. Von Fachberater Laube wurde angeregt, den bis 1850 als Weinberg genutzten Höllenberg mit Kirsch- und Walnussbäumen zu bepflanzen.

1957 wurde beklagt, das Apfelblütenfest würde immer mehr zu Tagen mit sportlichen Sonderschauen. Das kleine Häuflein von Obstbauern, das sich zu der erhofften Großkundgebung mit dem Bundestagsabgeordneten Mauck eingefunden hatte – draußen war Regen und Schneetreiben – hörte zwar einen interessanten Vortrag, aber die Probleme des Obstabsatzes blieben.

1958 entwarf Inspektor Laube einen Plan, den Hämmelsrain in eine Süß- und Sauerkirschanlage umzuwandeln. In einer Versammlung „der Gurkenbauer“ wurde nur noch über die Anpflanzung „dieses Säuglings unter den Gemüsepflanzen“ debattiert.

1962 wurde mit der Obstabsatzgenossenschaft Zwingenberg Verhandlungen aufgenommen, um das heimische Obst, mit dem nach übereinstimmender Meinung zwar keine Spitzenleistungen mehr erzielt würden, dennoch absetzen zu können.

Obst- und Gartenbauverein Obernburg am Main / Impressum