Rosmarin

(Herba Rorismarini, Herba Anthos) – Volksnamen: Meertau, Weihrauchkraut, Hochzeitsblümchen, Brautkraut, Hochzeitskraut, Kranzenkraut, Meertau, Rosmarein, Röslimarie

stark aromatisch, herb-harzig, zum Würzen von Fleisch, Geflügel und Wild.

Rosmarin wird ca. einen Meter hoch. Er braucht einen sonnigen, windgeschützten Platz und durchlässigen, alkalischen Boden. Im Winter vor Frost schützen, trocken halten. Feuchte Luft und zu starke Wärme fördern Schimmelbildung. Im Juni blüht Rosmarin bläulich-weiß. Vermehrung: im August durch abgeschnittene Zweige. Diese an einem schattigen Ort in einen Topf setzten, wo sie bald Wurzeln bilden; den Winter über müssen sie im Keller bleiben. Ernte: Die Blätter nach dem Ernten sofort trocknen, sie verlieren allerdings an Würze. Nie mehr als 1/3 der Triebspitzen abschneiden.

Gute Nachbarschaft beim Anbau: Karotten, Basilikum. Schlechte Nachbarschaft: Gurken. Rosmarintee wirkt nervenstärkend, Rosmarintinktur ist gut zur Einreibung bei Rheuma und Quetschungen geeignet. Rosmarinrauch reinigt die Zimmerluft.

ZURÜCK

Obst- und Gartenbauverein Obernburg am Main / Impressum