Bauernregeln März

3. Kunigund macht warm von unt‘ –  Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde – Ist Kunigunde tränenschwer, dann bleiben oft die Scheunen leer.

7. Perpetua kalt, Winter lang. – Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras.

10. Wie die vierzig Märtyrer das Wetter gestalten, so wird es noch 4o Tage       langen. – Wie es an vierzig Rittern wittert, wittert es noch vierzig Tage.

11. Bringt Rosamunde Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

17. Friert’s an St. Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen. – Sankt Gertraud führt die Kuh zum Kraut, die Bienen zum Pflug und die Pferde zum Zug. – Sankt Gertrud tut die Erd‘ von unten auf. – Wer dicke Bohnen und Möhren will essen, darf St. Gertraud nicht vergessen. – Ist St. Gertraud sonnig, wird dem Gärtner wonnig. – Gertraud – Sä´s Kraut – Gertrud mit der Maus treibt die Spinnerinnen raus. – Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein.

19. Ist’s am Josefstag schön, kann’s nur gut weitergehen. – Wenn’s erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss. – Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. – Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr. – Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.- Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

21. St. Benedikt den Garten schmückt. – Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe an St. Benedikt.

25. Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet

27. Ist an Rupert der Himmel rein, so wird er‘ s auch im Juni sein

29. Wie der 29., so der Frühling

30. Wie der 30., so der Sommer

31. Wie der 31., so der Herbst Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen

Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz

Wenn im März viel Winde weh’n, wird’s im Mai dann warm und schön Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März Ein grüner März bringt selten etwas Gutes

Auf Märzenregen folgt kein Segen

ZURÜCK

Obst- und Gartenbauverein Obernburg am Main / Impressum