Basilikum

(Ocimum basilicum) – Volksnamen: Königskraut, Josefskräutlein, Königsbalsam, Bienenweide, Krampfkräutel, Pfefferkraut …

durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen ein intensiver würziger und feuriger Duft, dabei doch etwas süß und pfeffrig. Ebenso enthält Basilikum Glykosid und Saponin. Er wirkt wassertreibend, entkrampfend auf den Magen-Darmbereich und nervenberuhigend.

Im Garten:
meine Erfahrung: niemals in ein Freibeet! – die Schnecken lieben das Kraut über alles. Ich lass es in Kübeln auf der Terrasse wachsen.

Es gibt mittlerweile Basilikumsorten in vielen Duftnoten und unterschiedlichen Wuchsformen. So z.B.: Zitronen-, Zimt-, Anis-, Gewürz-, Thai oder auch Griechisches Strauchbasilikum. Alle aber wollen einen sonnigen Platz in einer lockeren und etwas sandigen Erde. Basilikum liebt es warm und feucht.

Verwendung und Ernte:
Basilikum ist eines der zarten Kräuter! die Blättchen schmecken frisch und getrocknet. Je jünger die Blättchen desto zarter das Aroma, je älter desto kräftiger der Geschmack. Wenn möglich bitte nicht mitkochen und wenn, dann nur kurz.. Und bitte nicht schneiden, sondern wenn Ihnen die Blättchen zu groß sind, dann rupfen.

In der Küche passt Basilikum an Kräutersoßen, Salate, Kräuterbutter und auch Fleisch. Ich liebe es vor allem in Kombination mit Tomaten. Aber Achtung: es will immer den Ton angeben.

Als Tee wirkt Basilikum stärkend auf den Magen und appetitanregend.

Basilikum kam aus Indien zu uns, dort wurde es bereits vor 4000 Jahren als Gewürz verwendet. Die Inder waren der Überzeugung, daß Basilikum mit Göttlichkeit getränkt sei. In Europa ist Basilikum erst seit ca. 800 Jahren bekannt.

ZURÜCK

Obst- und Gartenbauverein Obernburg am Main / Impressum