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Bauernregeln Oktober

1. Regen an St.Remigius, bringt für den ganzen Monat Verdruss.

2. Laubfall an Leodegar, kündet ein fruchtbar Jahr. – Fällt das Laub auf Leodegar, so ist das nächste ein fruchtbar Jahr.

9. Regnet`s an St.Dionys, wird der Winter naß – gewiss.

16. Mit St.Hedwig und St.Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.

17. Auf St. Gallen Tag muß jeder Apfel in seinen Sack Gallus vorbei, Birnen und Äpfel sind frei. – Ist St.Gallus nicht trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken. – Viel Regen zu Gallus – Regen bis Weihnachten – Sankt Gallus lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und den Apfel in den Sack.

18. Ist St. Lukas mild und warm, kommt ein Winter, dass Gott erbarm.

21. St. Ursulas Beginn weist auf den kommenden Winter hin. – Wie der St.Ursula-Tag anfängt, soll der Winter beschaffen sein.

23. Wenn`s St.Severin gefällt, bringt er mit die erste Kält´.

28. Simon und Juda die zwei, führen oft Schnee herbei.

31. St. Wolfgang Regen, verspricht ein Jahr voll Segen

Oktober rauh, Januar flau
Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein
Ist der Oktober kalt, so macht er für’s nächste Jahr dem Raupenfraß halt
Wenn die Bäume zweimal blühn, wird sich der Winter bis zum Mai hinziehn.
Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als Oktobereis in Pfützen
Bringt der Oktober viel Regen, so ist’s für die Felder ein Segen.
Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.
Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.
Sitzt im Oktober das Laub noch am Baum, so fehlt ein strenger Winter kaum.
Wenn Buchenfrüchte geraten wohl, Nuß- und Eichbaum hängen voll: so folgt ein harter Winter drauf, und fällt der Schnee zuhauf.
Gewitter im Oktober künden, daß du wirst nassen Winter finden.

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Bauernregeln September

1. Ist’s an Sankt Ägidi (Heiliger Ägisius) rein, so wird’s bis Michaeli (29. September) sein.
Wie der Hirsch an Ägidi in die Brunft tritt, so tritt er an Michael wieder heraus.
Der August reift – der September greift.
Durch des September heitern Blick schaut noch einmal der Mai zurück.
Septemberanfang mit feinem Regen kommt dem Bauern gelegen.
Ein Herbst, der gut und klar, ist gut für das kommende Jahr.
Wie das Wtter am Magnustag (Magnus, Apostel des Allgäus 6. September), so es vier Wochen bleiben mag.
Ist Regina (7. September) warm und wonnig, bleibt das Wtter lange sonnig.
An Maria Geburt (8. September) fliegen die Schwalben furt.
Regnet es am Sankt- Gorgons- Tag (Gorgonius 10. September), geht die Ernte verloren bis auf den Sack.
Wenn’s an Protus (11. September) nicht nässt, ein dürrer Herbst sich erwarten lässt.
An Mariä Namen (12. September) sagt der Sommer „Amen“.
Wenn im September die Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.
Ist’s hell am Kreuterhöhungstag (14. September) , so folgt ein strenger Winter nach.
Wird das Obst sehr langsam reif, gibt’s im Winter statt Eis nur Reif.
Wie im September tritt der Neumond ein, so wird das Wetter im Herbst wohl sein.
Trocken wird das Frühjahr sein, ist Sankt Lambert (17. September) klar und rein.
Wenn der September noch donnern kann, so setzen die Bäume noch Blüten an. Fällt das Laub recht bald, wird der Herbst nicht alt.
Septemberregen kommt der Saat gelegen.
Ein warmer September ist des Jahres Spender.
Wenn Matthäus (21. September) weint statt lacht, Essig aus dem Wein er macht.
Wetter, das an Matthäi klar, bringt guten Wein im nächsten Jahr.
Viel Eicheln im September – viel Schnee im Dezember.
Im September soll man junge Birken pflanzen.
Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.
Nebelt’s an Sankt Kleophas (25. September), wird der ganze Winter nass.
Im September viel Schleh‘ – im Winter viel Schnee.
September warm – Oktober kalt.
Regnet’s sanft am Michaelstag (29. September), sanft der Winter werden mag.
Maria (26. März) pustet das Licht aus und Michael (29. September) steckt es wieder an.
Im September große Ameisenhügel – strafft der Winter schon die Zügel.
Ist der September lind, ist der Winter ein Kind.
Was der Juli verbricht, rettet der September nicht.

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Bauernregeln November

1. Allerheiligen Reif macht die Weihnacht starr und steif. – Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini einen Sommer. – Bringt Allerheiligen Sonnenschein, tritt ein schöner Nachsommer ein. – Wenn’s an Allerheiligen schneit, dann lege deinen Pelz bereit. – Regnet’s aber an diesem Tag, viel Schnee im Winter kommen mag. – Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.

2.Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnachten alles starr

3. Bringt der Hubertus Schnee und Eis, bleibt’s den ganzen November weiß.

6. Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.

11. Wolken am Martinitag, der Winter stürmisch werden mag. – Wenn um Martini viel Nebel sind, so wird der Winter meist gelind. – Ist um Martini der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual. – Wenn` s Laub nicht vor Martini fällt, kommt eine große Winterkält.

Ist die Martinsgans am Brustbein braun, wird man mehr Schnee als Kälte schaun.
Ist sie aber weiß, kommt weniger Schnee und Eis.
St. Martin trüb, macht den Winter lieb, ist er aber hell, macht er Eis gar schnell.

7. St. Elisabeth sagt es an, was der Winter für ein Mann

21. Mariä Opferung klar und hell, macht der Winter streng ohne Fehl.
Mariä Opfergang klar und hell, gibt’s im Winter Wolfsgebell.
Ist an Mariä Opferung das Wetter schön bestellt, daß die Biene Ausflug hält, so ist das nächste Jahr fürwahr, ein böses, teures Hungerjahr.

25. Wie das Wetter um Kathrein, so wird’s den ganzen Winter sein – Schafft Katharina vor Frost sich Schutz, geht man später lange im Schmutz.

27. Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss.

30. Andreasschnee tut den Saaten weh
Hält St. Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück.
Schau in der Andreasnacht , was für Gesicht das Wetter macht
so wies ausschaut, glaubts fürwahr, bringts gutes oder schlechtes Jahr.

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Novemberlandschaft2

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Bauernregeln Mai

Kommt der 1. Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall.

Der Mai kommt gezogen, wie der November verflogen.

Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.

Im Garten niemals unterschätze, zum Schädlingsfang die Spinnennetze.

Mai kühl und naß füllt dem Bauern Scheun‘ und Faß.

Mai trocken und warm macht den Bauern arm.

Die Bohnen werden nie versagen, legst du sie erst an diesen Tagen.

Maienfröste – unnütze Gäste.

Maientau macht grüne Au.

Pankratius (12. Mai) macht mit den Nachtfrösten Schluß.

Erst nach Servatius (13. Mai) kommt der Sommer.

Pankrazi (12.5.), Servazi (13.5.), Bonifazi (14.5.) sind drei frostige Bazi.

Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bis Sophie (15.5.) vorüber ist.

Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei.

Wolken im Mai bringen Korn und Heu.

Nordwind im Mai bringt Dürre herbei.

Aprilschnee ist der Grasbrüter.

Wer vor Frost die Pflanzen schützt, weiß, daß das der Ernte nützt.

Pflanze jetzt auch Knollen, die noch blühen sollen.

Wenn im Mai die Bienen schwärmen, sollte man vor Freude lärmen.

Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu.

Wenn im Mai die Wachteln schlagen, künden sie von Regentagen.

Treibt die Esche vor der Eiche, hält der Sommer große Bleiche.
Treibt die Eiche vor der Esche, gibt’s im Sommer große Wäsche.

Donner und Fröste im Wonnemond Müh‘ und Arbeit wenig lohnt.

Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten.

Viel Gewitter im Mai, singt der Bauer Juchhei.

Ist der Frühling trocken, gibt’s einen nassen Sommer.

Dreht zweimal sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.

Auf nassen Mai folgt trockener Juni.

Abendtau und kühl im Mai,
bringt viel Wein und bringt viel Heu.

Blüht im Mai die Eiche vor der Esche,
gibt’s noch eine große Wäsche.
Blüht die Esche vor der Eiche,
gibt es eine schöne Bleiche.

Der Mai bringt Blumen dem Gesichte,
aber dem Magen keine Früchte.

Der Mai, zum Wonnemonat erkoren,
hat den Reif noch hinter den Ohren.

Donnert es in Maien viel,
hat der Bauer gewonnen Spiel.

Ein rechter Mai fürwahr,
daß ist der Schlüssel für’s ganze Jahr.

Erst in der Mitte des Mai
ist der Winter vorbei.

Ist der Mai recht heiß,
kriegt der Bauer kleine Brocken.
ist er aber feucht und kühl,
dann gibt’s Frucht und Futter viel.

Je mehr die Maikäfer verzehren,
je mehr wird die Ernte bescheren.

Kühler Mai, viel Stroh und Heu.

Kühler, nicht naßkalter Mai,
bringt guten Wein und viel Heu.

Maikäferjahr ein gutes Jahr.

Mai kühl und naß,
füllt dem Bauern Scheun‘ und Faß.

Mairegen auf die Saaten,
dann regnet es Dukaten.

Mairegen bringt Segen.

Man muß den Mai nehmen, so wie er kommt.

Nasser Mai bringt ein fruchtbar Jahr,
trockener macht es dürr fürwahr.

Nordwind im Mai
bringt Trockenheit herbei.

Schöne Eichenblüt‘ im Mai,
bringt ein gutes Jahr herbei.

Setzt du die Kartoffeln im April,
so kommt sie wann sie will.
Setzt du sie im Mai,
so kommt sie glei‘.

So viele Fröste im März,
so viele im Mai.

Wenn im Mai die Wachteln schlagen,
singen sie von Regentagen.

Wer im Mai verehrt,
was der September erst gewährt,
dem ist ein schlimmer Winter beschert.

Will der Mai ein Gärtner sein,
trägt er nicht in Scheunen ein.

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Bauernregeln März

3. Kunigund macht warm von unt‘ –  Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde – Ist Kunigunde tränenschwer, dann bleiben oft die Scheunen leer.

7. Perpetua kalt, Winter lang. – Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras.

10. Wie die vierzig Märtyrer das Wetter gestalten, so wird es noch 4o Tage       langen. – Wie es an vierzig Rittern wittert, wittert es noch vierzig Tage.

11. Bringt Rosamunde Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

17. Friert’s an St. Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen. – Sankt Gertraud führt die Kuh zum Kraut, die Bienen zum Pflug und die Pferde zum Zug. – Sankt Gertrud tut die Erd‘ von unten auf. – Wer dicke Bohnen und Möhren will essen, darf St. Gertraud nicht vergessen. – Ist St. Gertraud sonnig, wird dem Gärtner wonnig. – Gertraud – Sä´s Kraut – Gertrud mit der Maus treibt die Spinnerinnen raus. – Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein.

19. Ist’s am Josefstag schön, kann’s nur gut weitergehen. – Wenn’s erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss. – Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. – Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr. – Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.- Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

21. St. Benedikt den Garten schmückt. – Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe an St. Benedikt.

25. Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet

27. Ist an Rupert der Himmel rein, so wird er‘ s auch im Juni sein

29. Wie der 29., so der Frühling

30. Wie der 30., so der Sommer

31. Wie der 31., so der Herbst Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen

Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz

Wenn im März viel Winde weh’n, wird’s im Mai dann warm und schön Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März Ein grüner März bringt selten etwas Gutes

Auf Märzenregen folgt kein Segen

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Bauernregeln Juni

Auf den Juni kommt es an, ob die Ernte soll bestahn.

Fliegt der Kiebitz tief und die Schwalbe hoch, bleibt das trock’ne Wetter noch.

Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.

Im Juni kühl und trocken, dann gibt’s was in die Milch zu brocken.

Juni muß den Ausschlag geben für den künft’gen Erntesegen.

Nordwind im Juni weht Korn ins Land.

Im Juni muß vor Hitze braten, was im September soll geraten.

Reif in der Juninacht, den Bauern Beschwerde macht.

Stellt der Juni mild sich ein, wird mild auch der Dezember sein.

Wenn naß und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.

Juni feucht und warm, macht den Bauern nicht arm.

Juni trocken mehr als naß, füllt mit gutem Wein das Faß.

Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.

So kalt wie der Dezember, so heiß wird der Juni.

Springende Fische bringen Gewitterfrische.

Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.

Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt’s am anderen Tage Regen.

Weht’s aus Ost bei Vollmondschein, stellt sich strenge Kühle ein.

Der Nordwind ist ein rauher Vetter, aber er bringt beständig Wetter.

Vor Johanni bet‘ um Regen, nachher kommt er ungelegen.

Auf gut Wetter vertrau, beginnt der Morgen nebelgrau.

Wenn die Sonne Wasser zieht, gibt’s bald Regen.

Regnet’s am Siebenschläfertag, regnet’s noch sieben Wochen nach.

Steigt Nebel empor, steht Regen bevor.

Regnet’s am St. Peterstag, drohen dreißig Regentag.

Wenn die Sonne scheint sehr bleich, ist die Luft an Regen reich.

Bleibt der Juni kühl,
wird dem Bauern schwül

Fällt Juniregen in den Roggen,
so bleibt der Weizen auch nicht trocken.

Im Juni bleibt man gerne stehn,
um nach dem Regen auszusehen.

Im Junius gib acht:
Laß deine Scheuern putzen,
steck Pflanzen vor dem Kraut,
so wachsen sie mit Nutzen!

Juniregen – reicher Segen!

Nordwind, der im Juni weht,
nicht im besten Rufe steht.
Kommt er an mit kaltem Gruß,
bald Gewitter folgen muß.

Pfingstregen gibt Weisegen.

Soll gedeihen Korn und Wein,
muß im Juni Regen sein.

Viermal Juniregen –
bringt zwölffach Segen.

Wenn die Junihitze sich stellt,
stellt sich auch die Dezemberkält.

Wenn es zu Pfingsten regnet,
regnet es sieben Sonntage hintereinander.

Wenn naß und kalt der Juni war,
verdirbt er meist das ganze Jahr.

Wie soll das Juniwetter sein?
Schön warm, mit Regen und mit Sonnenschein.

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Wenn die Sonne scheint sehr bleich, ist die Luft an Regen reich.

Bleibt der Juni kühl,
wird dem Bauern schwül

Fällt Juniregen in den Roggen,
so bleibt der Weizen auch nicht trocken.

Im Juni bleibt man gerne stehn,
um nach dem Regen auszusehen.

Im Junius gib acht:
Laß deine Scheuern putzen,
steck Pflanzen vor dem Kraut,
so wachsen sie mit Nutzen!

Juniregen – reicher Segen!

Nordwind, der im Juni weht,
nicht im besten Rufe steht.
Kommt er an mit kaltem Gruß,
bald Gewitter folgen muß.

Pfingstregen gibt Weisegen.

Soll gedeihen Korn und Wein,
muß im Juni Regen sein.

Viermal Juniregen –
bringt zwölffach Segen.

Wenn die Junihitze sich stellt,
stellt sich auch die Dezemberkält.

Wenn es zu Pfingsten regnet,
regnet es sieben Sonntage hintereinander.

Wenn naß und kalt der Juni war,
verdirbt er meist das ganze Jahr.

Wie soll das Juniwetter sein?
Schön warm, mit Regen und mit Sonnenschein.

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Bauernregeln Juli

Nur in der Juliglut wird Obst und Wein dir gut

2. Mariä Heimsuchung mit Regen tut 40 Tag sich nicht legen

4. Fliegen am Ulrichstag macht die Birnen wurmstichig

8. Sankt Kilian stellt die ersten Schnitter an

10. Wie es die sieben Brüder treiben, so soll es sieben Wochen bleiben

13. Die erste Birn bricht Margret‘ – drauf überall die Ernt angeht

20. Margaretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen

22. Maria Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet’s an diesem Tage gern

25. Der Vormittag vom Jakobstag das Wetter bis Weihnacht‘ deuten mag

Des Juli warmer Sonnenschein macht alle Früchte reif und fein Juli heiß lohnt Müh‘ und Schweiß

Juli kühl und nass, leere Scheune, leeres Fass

Ist der Ring nah dem Mond, uns der Regen noch verschont; ist der Ring aber weit, hat er Regen im Geleit

Wie der Juli war wird der Januar

Wenn der Kuckuck noch lange im Juli schreit, wird es unfruchtbare und teure Zeit

Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten

Sollen wir uns am Sommer laben, müssen wir auch Donner haben

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Bauernregeln Januar

1. Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
Wie St. Kathrein (25.11.) wird’s Neujahr sein.
Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag‘.
Wenn’s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.
Am Neujahrstage Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.
Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
2. Wie der Basillus, so der September.
4. Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit.
Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September trüb oder klar.
6. Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.
Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr
dahinter.
Ist Dreikönig hell und klar, gibt’s viel Wein in diesem Jahr.
Die Heiligen Drei Könige bauen eine Brücke oder brechen ein.
Wie sich das Wetter bis Dreikönig hält, so ist das nächste Jahr bestellt.
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr.
Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser.
7. St.Valentin nimmt die Feiertag hin.
8. Sankt Erhard mit der Hack‘, steckt die Wintertage in den Sack.
Sankt Erhard mit der Hack‘, steckt die Feiertag‘ in den Sack.
Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält‘.
9. St. Julian bricht das Eis, oder er bringt’s mit von seiner Reis‘.
10. An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein.
14. St. Paulus klar, gutes Jahr, bringt er Wind, regnet’s geschwind.
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde.
16. Wie das Wetter an Marzellus war, wird’s im September: trüb oder klar.
Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt.
Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen.
17. Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt’s bestimmt ein trockenes Jahr.
Große Kälte am Antoniustag, machmal nicht lange halten mag.
Antonius mit dem weißen Bart, regnet’s nicht,
er mit dem Schnee nicht spart.
Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh‘.
20. An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.
Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan.
Fabian, Sebastian, da steigt der Saft den Baum hinan.
Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut.
Tanzen Fabian schon die Mücken, muß man den Kühen
das Futter bezwicken.
Sonnenschein um Fabian und Sebastian, läßt den Tieren
das Futter ausgah’n.
Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an.
21. Wenn St. Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.
Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.
Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.
Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne.
22. Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee.
Wie das Wetter zu Vinzenz war, wird es sein das ganze Jahr.
Zu Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.
Geht Vinzenz im Schnee, gibt`s viel Heu und Klee.
An St. Vinzent, da hat der Winter noch kein End‘.
Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut.
An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss.
23. Dem Heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild`Gesicht.
25. St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein.
Am Tage Pauli Bekehr – der halbe Winter hin, der halbe Winter her.
Je kälter unser Pauli und auch heller – desto voller werden
Scheuer und Keller.
Wenn die Sonne am Paulustag lacht, wird auch ein gutes
Jahr gebracht.
Wenn’s an Pauli regnet oder schneit, dann folget eine teure Zeit.
Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein
warmes Frühjahr seh’n.
Ist es an Paulus klar, kommt ein gutes Jahr. Hat er
Wind, regnet’s geschwind.
26. Timotheus bricht`s Eis, hat er keins, dann macht er eins.
27. Sankt Julian zerbricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es.
30. Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht‘ und Wein.
Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild.
31. Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss.
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Bauernregeln Februar

2. Ist’s an Lichtmeß hell und rein, wird’s ein langer Winter sei. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.
Der Lichtmess-Sonnenschein bringt großen Schnee herein.
Ist’s Lichtmess licht, geht der Winter nicht.
Lichtmess trüb – ist dem Bauer lieb
Weiße Lichtmess – grüne Ostern.
Am Lichtmeßsonnabend sind die Nüsse im Schuß.
Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt`s noch sehr viel Schnee und Eis.
„Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
Lichtmess trüb / ist dem Bauern lieb.
Weiße Lichtmess – grüne Ostern.
An Lichtmess fängt der Bauersmann / neu mit des Jahres Arbeit an

3. St. Blas und Urban ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen
St. Blasius stößt dem Winter die Hörner ab.

5. St. Agatha die Gottesbraut, macht, daß Schnee und Eis gern taut

6. Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee

9. Ist’s an St. Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht

12. Eulalia im Sonnenschein, bringt viel Apfel und Apfelwein

14. Kalter Valentin – früher Lenzbeginn
Ist´s am Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon das Reis.
Liegt an Valentin die Katz in der Sonne, kriecht sie im März hintern Ofen voll Wonne

18. Friert’s um Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich

22. War’s in der Petersnacht sehr kalt, dann hat der Winter noch lange Gewalt.
Gefriert es in der Petersnacht, dann auch noch lang das Eise kracht.
Wenn’s an Petri Stuhlfeier kalt, die Kält noch 40 Tage anhalt.
Nach der Kälte der Petersnacht, verliert bald der Winter seine Kraft.
Wenn’s friert auf Petri Stuhlfeier, friert’s noch vierzehnmal heuer
Weht es sehr kalt um Petri Stuhl, denn bleibt’s noch 14 Tag kuhl.
Ist St. Petrus kalt, hat die Kält‘ noch lang Gewalt.
Petri Stuhlfeier kalt, da wird der Winter sehr alt.
Hat Petri Stuhlfeier noch viel Eis und viel Ost (= Wind), dann bringt der Februar noch starken Frost.
Ist’s noch so kalt um Petri Stuhl, dann bleibt’s nicht mehr lange so kuhl.
Ist es mild und nach Petri offen der Bach, dann kommt auch kein großes Eis mehr nach.
Ist an Petrus das Wetter gar schön, dann kann man bald Kohl und Erbsen säen.

24. St. Mattheus hab ich lieb, denn er gibt dem Baum den Trieb:
enn Matthias kommt herbei, legen Gans und Huhn das erste Ei.
Mattheis bricht ´s Eis. Hat er keins, so macht er eins.

28. St. Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr:

Viel Nebel im Februar, viel Regen das ganze Jahr:
Ist der Februar trocken und kalt, wirst im August vor Hitz zerspringen bald:
Februartau bringt Nachfrost im Mai:
enn’s im Hornung (Februar) nicht schneit, kommt die Kält zur Osterzeit.
Sonnt sich die Katz im Februar, muß sie im März zum Ofen gar.
Mücken, die im Februar summen, gar oft auf lange Zeit verstummen.
Wenn’s im Februar regnerisch ist, hilft’s so viel wie guter Mist.
Regen im Februar bringt flüssigen Dünger für’s Jahr.
Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.
Im Februar zuviel Sonne am Baum, läßt dem Obst keinen Raum.
Wenn der Nordwind im Februar nicht will, so kommt er sicher im April.

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Bauernregeln Dezember

1. Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte vier Monate dauern mag.

2. Wenn’s regnet am Bibianetag, regnet’s vierzig Tag‘ und eine Woche danach.

4. Nach Barbara geht’s frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
St. Barbara mit Schnee,im nächsten Jahr viel Klee
Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia sie wiederum her schleicht.
Geht Barbara im Klee, kommt’s Christkind im Schnee.

6. Regnet’s an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus.

7. Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (22.12.) ein wilder sein.
Zu Mariä Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen.

13. Kommt die Hl. Luzia, ist die Kälte auch schon da.
Wenn zu Luzia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.

21. Am Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschritt.
Wenn St. Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.
Friert’s am kürzesten Tag, ist’s immer eine Plag.

Weihnachtliche Bauernregeln:

26. Windstill muss St. Stephan sein, soll der nächste Wein gedeih’n.

28. Schneit’s am Unschuldigen Kindel, fährt der Januar in die Schindeln.
Haben’s die unschuldigen Kinder kalt, so weicht der Frost noch
nicht so bald.

30. Bringt Martina (30.) Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht‘ und Wei

31. Ist’s zu Sylvester hell und klar, steht vor der Tür das neue Jahr!
Silvesternacht wenig Wind und Morgensonn, gibt viel Hoffnung auf Wein
und Korn.

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