Anis

Anis

(Pimpinella anisum) – Volksnamen: Brotsamen, Enis, Eins, Süßer Kümmel

riecht und schmeckt süß-würzig

Im Garten:
Anis braucht einen durchlässigen und humosen Boden mit etwas Kalk. Er liebt einen warmen und sonnigen Standort. Ausgesät wird ab Ende März bzw. Anfang April. Anis ist ein Dunkelkeimer, deshalb gut mit Erde abdecken. Eine Markiersaat ist empfehlenswert.

Verwendung und Ernte:
Wenn die Früchte sich bräunlich färben kann man die ganze Pflanze abschneiden und umgedreht aufhängen. Wenn die Samen dann ganz reif (durch und durch braun) sind, kann man sie leicht ausklopfen. In Schraubgläsern lassen sie sich gut aufbewahren.

Anis verwendet man für Backwaren, auch im fränkischen Brotgewürz muss er enthalten sein. Als Tee hilft er bei Husten oder auch als Mischung mit Fenchel und Kümmel gegen Blähungen.

Anis ist eines der ältesten bekannten Gewürze und kam aus den Mittelmeerländern Griechenland, Syrien, Zypern und Kreta zu uns. Man kannte ihn bereits 1500 vor Christus. Im Mittelalter schon wurde er als Heilpflanze und Küchengewürz verwendet.

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